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Projektinfos

  • Projektstandort

    Heidelberg in Baden-Württemberg

  • Hintergrund

    Plattform für Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und weitere Akteure, die auf dem Weg der notwendigen Energiewende die (Energie)Wirtschaft gleich mit Wenden wollen, zur langfristigen, Gemeinwohl orientierten Förderung, transformativer Projekte lokaler Akteure.

  • Detaillierte Beschreibung

    Ziel ist es, den Ausbau der regenerativen Energieerzeugung mit dem Aufbau lokaler Bürgerfonds zu verbinden, die als Allmende Gut der teilhabenden Bürger*innen diesen als Empowerment Instrument für den lokalen Beitrag zum Schutz des Klimas und einer damit untrennbar verbundenen nachhaltigen, gesellschaftlichen Transformation dienen.

    Entsprechend der strukturellen Zielsetzung: „Verwaltungsarbeit bündeln aber die Macht über das Gestaltungsmittel Geld dezentralisieren“ bietet die Stiftung interessierten Akteuren die kostenfreie Möglichkeit zum Einrichten lokaler und regionaler Bürgerfonds für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung.

    Diese werden von der Stiftung treuhänderisch verwaltet, mit der unwiderruflichen (Selbst)Verpflichtung: (1) Die Mittel der Bürgerfonds ausschließlich im Bereich des Ausbaus Erneuerbarer Energien und Energieeffizienz-Projekten anzulegen und (2) Jährlich die anteiligen Erträge aus diesen Anlagen sowie je 5% der Fondsmittel den teilhabenden Bürger*innen zur demokratisch bestimmten Förderung lokaler Transformationsprojekte zur Verfügung zu stellen.

    An die Stelle der ökonomischen Dividenden- und Gewinnorientierung als Gradmesser individuellen Erfolgs, tritt das Ziel: die kollektiven Klimaschutzinvestitionen, mit einer gemeinschaftlichen, wirkungsstarken bottom–up Förderung, lokaler und regionaler Akteure des sozio-ökologischen Wandels, zu verbinden.

    Neben der Möglichkeit mit einem symbolischen Beitrag von 3 Cent am Tag, also 90 Cent im Monat bzw. 11 Euro im Jahr (oder mehr) Teilhaber*- und Mitstifter*innen eines selbst gewählten Bürgerfonds zu werden, bietet die Stiftung gemeinsam mit Kooperationspartner*innen weitere Instrumente an, die allen Interessierten, die Teilhabe an den lokalen und regionalen Bürgerfonds ermöglichen: Ökostrom+ / Solidarstrom, ClimateFair, Climatefair2go u.a.

  • Zeitlicher Rahmen

    2009 aus einer Initiative Heidelberger Bürger entstanden. Ein mögliches Enddatum wird von den Teilhabenden mitbestimmt.

  • Akteure & Steuerung
    • Peter Kolbe (1. Vorsitzender), Oberfeldstraße 19, D-69123 Heidelberg
    • Hans-Ulrich Teufel (2. Vorsitzender), Am Pferchelhang 18, D-69118 Heidelberg
    • Yannik Olmo Hake (Kassenwart), Hobrechtstr. 22 D-12047 Berlin
    • Hanna Wilbrandt (Schriftführerin), Nagels Allee 2, 22769 Hamburg

     

    Projektpartner:

    Klimaschutz+ Energiegenossenschaft e.G.

     

    Kooperationpartner:

    • KlimaBündnis e.V.
    • EWS Schönau:
    • Wissenschaftliche Begleitung:

      • ifeu: Institut für Energie- und Umweltforschung
      • iöw: Institut für ökologische Wirtschaftsforschung

  • Kosten & Unterstützungs­möglichkeiten

    Kosten für Kommunen: keine. Unterstützung für Kommunen: Bereitstellung der vollständigen treuhänderischen Verwaltung eines lokalen Bürgerfonds für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung

  • Fördermittel & Sponsoring

    GLS Bank Bochum (Fördermittel), BMWi (Fördermittel), Stadt Heidelberg (Fördermittel)

Erfahrungen

  • Was am Projekt / Vorhaben ist "Next Practice"?

    Die notwendigen Investitionen in den Ausbau regenerativer Energieerzeugung zugleich dafür Nutzen die Energiewirtschaft mitzuwenden, hin zu einer Wirtschaft die vollständig der Förderung des Gemeinwohls dient.

  • Übertragbarkeit

    beliebig übertragbar, Multipel nutzbar

Weiterführende Informationen

  • Die Homepage der Arbeitsgemeinschaft bietet einen Überblick über alle Solarinitiativen in Bayern und ermöglicht so die Kontaktaufnahme und Vernetzung zwischen den Gruppen. Mit ihrer Arbeit verfolgen die Solarinitiativen das Ziel einer Energiewende hin zu 100% erneuerbaren Energien

    www.solarinitiativen.de
  • Das Landesnetzwerk Ehrenamtlicher Energieinitiativen (LEE) der Landesanstalt für Umwelt in Baden-Württemberg (LUBW), vernetzt Energiegenossen-schaften, örtliche und regionale Vereine, Initiativen und Energiearbeitskreise für erneuerbare Energien. Neben regionalen Vernetzungstreffen finden halbjährige Treffen auf Landesebene und Qualifizierungsseminare statt. Auf der Homepage der LUBW finden sich Informationen und Studien zum Thema erneuerbare Energien und Zivilgesellschaft.

    www.lubw.baden-wuerttemberg.de
    Das Logo der LUBW zeigt die Buchstaben LUBW in grüner, kursiver Schrift. Das B ist weiß